Unerwartet guter Einstieg von Imke Sumbeck in der 2. Bundesliga

Hellauf begeistert sammelten sich die Athletinnen von Weicon Tri Finish Münster in Eutin im Ziel. Innerhalb des 22. Rosenstadt-Triathlons nämlich kämpften sich die Zweitliga-Starterinnen erstmals seit Zugehörigkeit zu dieser Klasse auf Podium. Ein ziemlich unerwarteter Erfolg. Hier geht es zum ganzen Bericht.

Imke Sumbeck verteidigt Titel

Am Sonntag startete Imke Sumbeck zum wiederholten Male in Bocholt beim 29. Aasee Triathlon. Auf der Sprintdistanz über 500m Schwimmen, 20km Rad fahren und 5km Laufen konnte sich Imke klar gegen die weibliche Konkurrenz durchsetzen. In einer Gesamtzeit von 01:05:54h und einem Vorsprung von fast 4Min. auf die Zweitplatzierte Jutta Guerndt aus Voerde konnte sie somit ihren Vorjahressieg wiederholen.
Ebenfalls für den LCN am Start war Marc Feldschneiders, der mit einer Zeit von 0:59:46h den vierten Platz in der Gesamtwertung der Männer erzielte.
Imke startet am kommenden Wochenende das erste Mal mit der Damenmannschaft des Tri Finish Münster in der 2. Bundesliga. Wir wünschen ihr von hier aus viel Spaß und Erfolg!

Heiner Wilmink ist Vize-Weltmeister im Duathlon

Heiner_WMAusdauersportler Heiner Wilmink bleibt auf der Erfolgsspur. Der Athlet des Leichtathletik-Clubs Nordhorn (LCN) konnte eine Woche nach dem Bronzegewinn bei der Triathlon Europameisterschaft seinen Erfolg noch einmal toppen und kehrte mit der Silbermedaille der Klasse 60 bis 64 dekoriert von der Duathlon-Weltmeisterschaft aus dem spanischen Aviles zurück.

Das Starterfeld war mit 150 Teilnehmern außergewöhnlich groß. 39 Teilnehmer gehörten Wilminks Klasse an. Da es dem Nordhorner gelang, sich weit vorn einzureihen, konnte er sich aus dem Gerangel der Startphase heraushalten. Den einleitenden Fünf-Kilometer-Lauf schloss er in 20:10 Minuten mit einem Rückstand von 14 Sekunden auf den führenden Spanier Sanz de la Hoz ab. Als Zweiter seiner Altersgruppe versuchte er, Anschluss an den führenden Spanier zu finden, der bisher nicht durch überragende Radzeiten hervorgetreten war. Der Führende hatte jedoch den Vorteil wahrgenommen, sich einer schnellen Radgruppe von jüngeren Fahrern anzuschließen und so den Windschattenvorteil, der erstmals erlaubt war, zu nutzen.

„Dieses Glück war mir leider nicht vergönnt“, bedauerte Wilmink. Dadurch vergrößerte sich der Abstand und so entschloss sich der LCN-Athelt, sich der nachfolgenden Gruppe anzuschließen, um Kräfte für die abschließende Laufstrecke zu sparen. Zumal der Abstand auf den Führenden auf mehr als eine Minute angewachsen war. Beim Lauf über 2,5 km mobilisierte Wilmink noch einmal alle Kräfte, lief dann auch in 10:33 die schnellste Zeit seiner Altersgruppe, musste aber dem Spanier mit 17 Sekunden Vorsprung den Sieg und damit die Goldmedaille überlassen. Mit seiner Gesamtzeit von 1:08:33 sicherte er sich die Silbermedaille.

„Ich genoss am Abend die stimmungsvoll organisierte Siegerehrung, die mit einem Feuerwerk endete“, berichtete Wilmink, der damit eine herausragende Saison hatte: Gold bei der Duathlon EM in Kalkar, Bronze bei der Triathlon EM in Lissabon und Silber bei der Duathlon WM in Aviles. So sammelte der Nordhorner in verschiedenen Disziplinen und auf verschiedenen Ebenen einen kompletten Medaillensatz.
Heiner Wilmink Dritter bei der Triathlon-EM in Lissabon

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Es war ein Wechselbad der Gefühle, durch das Heinrich Wilmink bei der Europameisterschaft im Triathlon in Lissabon gehen musste, ehe der Nordhorner bei der Siegerehrung die Bronzemedaille seiner Klasse M 60 in Empfang nehmen konnte. Eine Panne hatte ihn im Klassement weit zurückgeworfen.

Schon der Auftakt verlief nicht verheißungsvoll. Nach dem Schwimmen über die 750-m-Strecke im Atlantik hatte der LCN-Athlet mit 14:30 Minuten einen Rückstand von vier Minuten auf den Führenden. 40 von 91 Startern waren vor ihm auf die 20 km lange Radstrecke entlang der Küste gegangen. Nach etwa 15 Kilometern hatte er sich, motiviert durch viele Überholungen, auf den vierten Platz vorgekämpft, als seine Kette absprang und er wertvolle Zeit verlor. „Meine Medaillenträume waren unverhofft beendet“, berichtet Wilmink. Er musste sogar einen zweiten Stopp einlegen, da er die Kette zunächst auf das falsche Blatt gelegt hatte. Dieser Fehler war jedoch schnell behoben.

Panne und Missgeschick setzen viel Adrenalin frei

Nach einer Zeit von 36:18 wechselte er auf die abschließende 5-km-Laufstrecke. Vermutlich hatte der Ärger über die Panne und sein Missgeschick viel Adrenalin freigesetzt. Mit seiner Laufzeit von 18:14 Minuten gelang es ihm, noch etliche Konkurrenten zu überholen nach 1:12:33 Stunden den dritten Platz bei 40 Konkurrenten seiner Klasse zu belegen. „Überglücklich habe ich die schon aufgegebene Bronzemedaille empfangen“, strahlte er bei der Siegerehrung.

In Lissabon ging auch Teamkameradin Silvia Rode mit Erfolg an den Start. Sie belegte in 1:20:02 Stunden den achten Rang in ihrer Klasse W 50 und schaffte damit die erhoffte Top-ten-Platzierung bei 25 Konkurrentinnen. Das verstärkte Schwimmtraining der vergangenen Wochen zahlte sich aus: Die Nordhornerin stieg nach 13:30 Minuten als 20. der 71-köpfigen Startergruppe aus dem Atlantik. Die Radstrecke bewältigte sie in 41:43 Minuten. „Der starke Seitenwind zehrte an den Kräften“, berichtete sie. Mit einer starken Laufzeit von 21:22 beendete sie die Europameisterschaft.

Während Silvia Rode jetzt Urlaub an der Algarve macht, fliegt Heinrich Wilmink am Freitag nach Spanien, um in Aviles an der Duathlon-WM teilzunehmen.

Heiner Wilmink verteidigt seinen EM-Titel im Duathlon

DSC00575Duathlon-Spezialist Heinrich Wilmink ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden: Bei der Europameisterschaft in Kalkar siegte der LCN-Ausdauerathlet im Sprint der Klasse M60 mit einer Gesamtzeit von 1:01:56 Stunden. „Es war bei der abschließenden Zeremonie ein Glücksgefühl, die Goldmedaille entgegenzunehmen“, freute sich der Nordhorner, der sich am Sonntag gegen 22 Konkurrenten seiner Klasse durchgesetzt hatte.

Dabei lief es für ihn anfangs nicht optimal. Beim Start über die 5-km-Strecke wurde er, da mehrere Klassen zusammengefasst wurden, im 100-köpfigen Feld hinten eingereiht. So musste er zunächst viel Kraft aufwenden, um sich durch das Läuferfeld nach vorn zu kämpfen. „Aber schon bald hatte ich den führenden Engländer David Butt in Sichtweite“, berichtete Wilmink. Nach 19:18 Minuten beendete er den ersten Laufabschnitt. Hier geht es zum ganzen Bericht.

Zwei Titel für LCN-Triathleten bei Crosslauf-Landesmeisterschaften

Der Auftakt des Wettkampfjahres ist für die laufstarken LCN-Triathleten Ingo Beckemper und Klaus Eckstein schon mal ganz gut gelungen. Bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften in Lingen sprangen mit dem Gewinn der Einzel- und der Mannschaftswertung gleich zwei Titel in der Altersklasse 45 heraus. Bei Schneeregen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt stimmten auch die Zutaten zu einem echten Crosslauf. Der Kurs durch schweres Gelände mit tiefen Matschpassagen verlangte den Läufern alles ab. Klaus Eckstein siegte über Langstrecke von 9,3 Kilometern in 33:06 Minuten. Zusammen mit dem LCN-Laufspezialisten Jörg Amt (Platz 3 in 34:05) und dem überraschend sehr starken Ingo Beckemper (Platz 6 in 35:13) holten sie zudem den Mannschaftstitel nach Nordhorn.

Carsten Böttick startete beim Ras Al Khaimah Halbmarathon

Carsten_RAKCarsten hatte sich im letzten Jahr dazu entschlossen bei seinem Bruder in Duabi Urlaub zu machen und dann auch an dem Halbmarathon in Ras Al Khaimah in den VAE, 100 km nördlich von Dubai, teilzunehmen. Dieser genießt den Ruf, der schnellste Halbmarathon der Welt zu sein wo auch zahlreiche Weltklasse-Läufer am Start sind.
Vor zwei Wochen hatte Carsten mit der Vorbereitung für den Hamburg Marathon begonnen. Da er davor nicht allzuviel trainiert hatte, waren die Erwartungen am Start nicht allzu groß. Um 7:00 Uhr morgens bei ca. 15 Grad und mit leichtem Wind viel der Startschuss, was für arabische Verhältnisse als relativ kühl zu bezeichnen ist.
Trotz alledem hatte sich Carten einen Schnitt von 4Min/km vorgenommen. Das gelang anfangs auch ganz gut, aber es wurde im Laufe des Rennens immer härter, da die Strecke sehr windanfällig ist. Dennoch konnte die angepeilte Marke gehalten werden und Carsten erreichte abgekämpft nach 1:23:58h das Ziel womit er nach eigener Aussage sehr zufrieden war. Da diese Strecke mehrere Wendepunkte hat, war es wirklich sehenswert, mit welchem Tempo die Weltelite (Herren und Damen) unterwegs ist. So war es auch nicht verwunderlich, das der Sieger knapp 24 Minuten und die Siegerin gute 17 Minuten schneller war.

Schwimmtraining im Schulzenztrum Deegfeld

Ab heute Abend, dem 11.01.2016, findet wieder ab 19Uhr das Schwimmtraining im Schulzentrum Deegefeld mit Triathlontrainer Bernhard Alferink statt. Ein neuer, eigenständiger Zugang ermöglicht nun das Benutzen der Schwimmhalle ohne den Haupteingang nehmen zu müssen. Bis auf Weiteres kann aber der normale Halleneingang genutzt werden.

Mitgliederversammlung des  LC-Nordhorn im Sparta-Vereinsheim

20160108_192339976_iOSDer Leichtathletik Club Nordhorn (LCN) lud am Freitag seine Mitglieder zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung ins Sparta-Vereinsheim an der Veldhauser Straße ein. Im Mittelpunkt stand der Rechenschaftsbericht des Vorstandes sowie anschließend nach der Vereinssatzung erforderlich gewordene Vorstandsneuwahlen, der einstimmig im Amt bestätigt worden war.
Nach dem offiziellen Teil gab es noch verschiedene Ehrungen von Mitgliedern die sich 2015 sportlich und sozial besonders hervorgetan haben. Von Seiten der Triathlon-Abteilung wurden Heiner Wilmink, Ingo Beckemper und Klaus Eckstein von Carsten Böttick als Abteilungsleiter geehrt.